EUNIC Berlin-Besuch bei Daniel Barenboim im Pierre-Boulez-Saal

Vor wenigen Wochen ist im ehemaligen Kulissenlager der Staatsoper der neue Pierre-Boulez-Saal eröffnet worden. Der von dem Stararchitekten Frank Gehry entworfene Saal, dessen Klanggestalt von dem weltführenden Akustiker Yasuhisa Toyota gestaltet wurde, ist Teil der Barenboim-Said-Akademie, die vor allem Studierenden aus Israel und den arabischen Ländern nicht nur eine musikalische, sondern auch eine humanistische Ausbildung geben will. Das Projekt wird maßgeblich vom Auswärtigen Amt, aber auch von vielen privaten Förderern unterstützt. Ebenso sind die EUNIC-Mitglieder British Council, Goethe-Institut und DAAD mit dabei. 

Auf Einladung des Managements des Pierre-Boulez-Saals hatten die zahlreich erschienenen Mitarbeiter_innen der europäischen Kulturinstitute am 23. März die Ehre, einem Klavierkonzert von Daniel Barenboim beizuwohnen und sich dem berühmten Dirigenten und Pianisten in einer – obwohl alle 682 Plätze belegt waren – intimen Konzertatmosphäre sehr nah zu fühlen. Während die Ohren den wunderbaren Klängen dreier Schubert-Sonaten lauschten, wanderte der Blick gelegentlich zu der hellen Holzdecke, deren Weite einem Sternenhimmel glich und ein Versprechen einer offenen und friedlichen Zukunft abzugeben schien. Nach dem Konzert trafen sich die Vertreter_innen von EUNIC Berlin, darunter auch die Sprecherin Susanne Debeolles und die neue zweite stellvertretende Sprecherin Cristina Conde de Beroldingen waren, mit dem Marketingleiter des Boulez-Saals Stefan Wollmann im Foyer zu einem Glas Wein, um über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu sprechen.